6% Nachzahlungszinsen auf Steuern verfassungswidrig?

Nachzahlungszinsen verfassungsgemäß - Steuerberater Matthias Wilhelm Wiesbaden

Haben Sie sich auch schon über den hohen Zinssatz bei den Nachzahlungszinsen auf Steuern gewundert oder sogar geärgert? Dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: der gesetzlich vorgeschriebene Zinssatz von 6% auf Steuernachzahlungen könnte verfassungswidrig sein! Darüber muss nun das Bundesverfassungsgericht entscheiden. Bis dahin besteht bei neuen Zinsbescheiden Handlungsbedarf!Weiterlesen

Steuererklärung per Fax an das Finanzamt fristwahrend möglich

Was die wirksame Übermittlung der Steuererklärung per Fax anbelangt, war die Finanzverwaltung bisher eher zurückhaltend. So teilte der Bundesfinanzminister beispielsweise in 2003 mit, das Steuererklärungen, die unterschrieben werden müssen, nicht wirksam per Fax übermittelt werden können (BMF vom 20. Januar 2003, BStBl. I S. 74). Damit war nach Auffassung der Finanzverwaltung beispielweise eine Abgabe der ...Weiterlesen

Abzug nachträglicher Darlehenszinsen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

Nachdem ich heute schon wieder von einem Mandanten auf folgendes Thema angesprochen wurde, wollte ich hier wenigstens ein paar Worte dazu sagen: Es geht um die Frage, ob die nach Veräußerung einer Immobilie entstehenden Darlehenszinsen noch als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgesetzt werden können.

Hintergrund dieser m.E. durchaus berechtigten Frage ist, ...Weiterlesen

Vermietung Werbungskosten Renovierung – Vorsicht bei langjähriger Sanierung

Wer eine Wohnung oder ein Mehrfamilienhaus in der Absicht erwirbt, diese bzw. dieses zu vermieten, kann Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Renovierung oder Sanierung der Immobilie anfallen, grundsätzlich als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen.

Ein Abzug von Werbungskosten ist auch möglich, wenn zwischen dem Erwerb und der Herstellung der Vermietungsfähigkeit ...Weiterlesen

BFH: Zehn-Tage-Zeitraum bei wiederkehrenden Zahlungen

Im ersten Moment könnte man vermuten, dass es sich um einen Faschingsscherz handelt. Aber dass der Bundesfinanzhof (BFH) mit seinem Urteil vom 11.11.2014 dies bezwecken wollte, dürfte angesichts der Tatsache, dass der BFH in München sitzt, eher unwahrscheinlich sein.

Es geht um die Frage, wann regelmäßige Einnahmen und Ausgaben für einkommensteuerliche Zwecke als vereinnahmt bzw. ...Weiterlesen

BMF-Schreiben zur steuerlichen Anerkennung inkongruenter Gewinnausschüttungen

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat sich mit seinem Schreiben vom 17. Dezember 2013 erneut zu den Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung von disquotalen bzw. inkongruenten Gewinnausschüttungen geäußert. Danach gilt zur steuerlichen Anerkennung einer inkongruenten Gewinnausschüttung Folgendes:

Die steuerliche Anerkennung einer inkongruenten Gewinnausschüttung setzt zunächst voraus, dass ...Weiterlesen